Internationale Chortalente in Breslau
Vom 3. bis 6. Dezember 2025 trafen sich in Breslau junge Chordirigiertalente aus Europa zum X. Internationalen Turnier »W stronę polifonii«.
Das Verbindungsbüro unterstützte als Partner das X. Internationale Turnier der Chordirigenten »W stronę polifonii« (»In Richtung der Polyphonie«)«, das vom 3. bis 6. Dezember 2025 an der Karol-Lipiński-Musikakademie in Breslau stattfand. Der seit 1991 bestehende Wettbewerb zählt zu den bedeutendsten internationalen Wettbewerben für Chordirigieren in Polen und bringt junge, talentierte Chordirigentinnen und Chordirigenten aus polnischen und internationalen Musikzentren zusammen.
Während der mehrtägigen Wettbewerbsrunden arbeiteten die Teilnehmenden mit verschiedenen namhaften Chören zusammen, u.a. dem Chor des Nationalen Forums für Musik (NFM), Cantores Minores Wratislavienses, dem Kammerchor der Musikakademie in Bydgoszcz, dem Europa Chor Akademie Görlitz – als Vertreter Sachsens beim Wettbewerb und dem Chor Feichtinum der Musikakademie in Breslau. Das künstlerische Zusammenwirken der Dirigentinnen und Dirigenten mit den Chören wurde von einer internationalen Jury bewertet.
Den Abschluss des Turniers bildete am 6. Dezember 2025 ein feierliches Preisträgerkonzert im Konzertsaal der Musikakademie in Breslau. Die Veranstaltung fördert den internationalen Austausch in der Chormusik und bietet jungen Dirigentinnen und Dirigenten wertvolle künstlerische Erfahrungen. Gleichzeitig leisten solche Initiativen einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vernetzung über nationale Grenzen hinweg.
Für das sächsische Verbindungsbüro in Breslau hat die Unterstützung solcher Initiativen eine besondere Bedeutung. Kulturelle Projekte tragen dazu bei, den Dialog zu vertiefen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Institutionen aus Polen und Deutschland zu stärken. Durch solche Vorhaben entwickeln sich nachhaltige grenzüberschreitende Beziehungen, die eine wichtige Grundlage für langfristige Partnerschaften und gemeinsame Aktivitäten in der Zukunft bilden.