12.04.2026

Friedenspreis Dresden 2026 für Klementyna Suchanow

dekoratives Bild
Verleihung des Friedenspreises an Klementyna Suchanow 
© michaelkretschmer Instagram

In der Semperoper wurde der Dresdner Friedenspreis 2026 an die polnische Autorin und Aktivistin Klementyna Suchanow verliehen und ihr Einsatz für Menschenrechte gewürdigt.

In der Semperoper Dresden wurde am 12. April 2026 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung der Friedenspreis Dresden 2026 an die polnische Autorin und Frauenrechtsaktivistin Klementyna Suchanow verliehen. Die Würdigungsrede hielt der ehemalige Außenminister des Großherzogtums Luxemburg, Jean Asselborn.

Mit der Auszeichnung wird ihr langjähriges Engagement für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte gewürdigt. Ihr Wirken im Kontext aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in Polen findet auch international Beachtung.

Klementyna Suchanow zählt zu den Mitbegründerinnen der Bewegung »Ogólnopolski Strajk Kobiet« (Allpolnischer Frauenstreik). In ihrer publizistischen und gesellschaftlichen Arbeit setzt sie sich mit Fragen der Zivilgesellschaft, der Rolle von Frauenrechten sowie mit Herausforderungen für demokratische Strukturen auseinander.

Die Entscheidung zur Verleihung des Friedenspreises an Klementyna Suchanow steht im Zusammenhang mit ihrem langjährigen Einsatz für die Zivilgesellschaft sowie ihrer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Besonders ihr Engagement in öffentlichen Debatten über demokratische Grundprinzipien und gesellschaftliche Teilhabe wurde von der Jury gewürdigt.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung war zudem ihr Beitrag zur Sichtbarmachung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur Förderung eines offenen Diskurses über zentrale Fragen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Ihr Wirken setzt Impulse, die auch über nationale Grenzen hinaus Beachtung finden.

Die Auszeichnung unterstreicht zugleich die Bedeutung des deutsch-polnischen Dialogs und hebt die Bedeutung des Engagements für demokratische Werte und gesellschaftlichen Austausch im Kontext der sächsisch-polnischen Zusammenarbeit hervor.

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