European Peace Ride 2025 - Radeln für den Frieden in Europa
Miteinander statt gegeneinander für vereintes Europa
Das Verbindungsbüro des Freistaats Sachsen in Breslau hat erneut die Organisation von European Peace Ride unterstützt – einer Radtour quer durch Europa, die Menschen verbindet und an die Geschichte unseres Kontinents erinnert.
Das Peloton startete am 11. September in Passau und fuhr über Tschechien bis nach Chemnitz, die Europäische Kulturhauptstadt 2025. Parallel dazu startete in Waldenburg/Polen eine polnische Gruppe, die nach einer malerischen Fahrt durch Niederschlesien in Tschechien zum Hauptfeld dazustieß. Insgesamt nahmen rund 200 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Polen, Deutschland und Tschechien teil.
Die Strecke war anspruchsvoll – die Teilnehmenden legten täglich fast 200 Kilometer zurück. Doch im Mittelpunkt stand nicht der sportliche Wettkampf, sondern das gemeinsame Erlebnis, das Entdecken der Geschichte entlang der Route und das Fördern des europäischen Dialogs über Grenzen hinweg. Begleitet wurde die Fahrt von Begegnungen mit Einheimischen, Konzerten und Besuchen von Erinnerungsorten, die Einblicke in die lokale Geschichte und die prägenden Ereignisse der Regionen gaben.
An der European Peace Ride 2025 nahmen auch bekannte Persönlichkeiten des Radsports teil – unter ihnen Jan Ullrich, Sieger der Tour de France 1997 und Olympiasieger im Jahr 2000, und Hanka Kupfernagel, Weltmeisterin bei den Cyclocross-Weltmeisterschaften der Frauen im Jahr 2000 und Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Sommerspielen 2000. Die Teilnahme der ehemaligen Olympiasieger verlieh dem Event eine besondere Strahlkraft.
Die European Peace Ride 2025 zeigte eindrucksvoll, dass gemeinsames Radfahren weit mehr ist als Sport: Es ist eine Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Verbindungen zu knüpfen und das Miteinander für ein friedliches Europa zu stärken.