7. Sächsisch-Polnischer Innovationstag in Dresden – Gemeinsam für ein zukunftsfähiges Europa
Der 7. Sächsisch-Polnische Innovationstag setzte in Dresden neue Impulse für Innovation, Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Polen.
Am 4. und 5. Dezember 2025 fand in den Technischen Sammlungen Dresden der 7. Sächsisch-Polnische Innovationstag unter dem Motto »Zukunftsfähiges Europa – Ressourcen. Technologien. Menschen.« statt. Die Veranstaltung brachte erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Einrichtungen des Wissens- und Technologietransfers aus Sachsen und Polen zusammen und bot eine Plattform für den fachlichen Austausch, die Präsentation innovativer Lösungen sowie die Initiierung neuer Partnerschaften.
Der Sächsisch-Polnische Innovationstag wurde vom Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław ins Leben gerufen. Seit der ersten Ausgabe organisiert das Büro die Veranstaltung gemeinsam mit seinen Partnern und entwickelt das Format kontinuierlich weiter. Ziel des Innovationstags ist es, den grenzüberschreitenden Wissens- und Technologietransfer zu stärken sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen in Sachsen und Polen nachhaltig auszubauen.
Die diesjährige Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Wrocław, dem International Office der Technischen Universität Dresden, dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden, dem Akademischen Zentrum Wrocław (WCA) sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH durchgeführt. Die langjährige Zusammenarbeit dieser Institutionen verdeutlicht, wie wichtig die enge Vernetzung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit beider Regionen ist.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Innovationstags stand die Frage, wie ein verantwortungsvoller und effizienter Umgang mit Ressourcen zur Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Entwicklung Europas beitragen kann. In Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Round Tables wurden Themen wie Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz, Bioökonomie, Recycling, innovative Werkstoffe sowie digitale Lösungen für ein modernes Ressourcenmanagement diskutiert. Darüber hinaus wurde die Bedeutung nachhaltiger Geschäftsmodelle und qualifizierter Fachkräfte für die wirtschaftliche Transformation hervorgehoben.
Ergänzt wurde das Programm durch Best-Practice-Beispiele aus dem Wissens- und Technologietransfer sowie zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung. Diese boten den Teilnehmenden Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Partnerschaften aufzubauen und gemeinsame Forschungs- und Innovationsvorhaben anzustoßen.
Seit seiner Gründung verfolgt der Sächsisch-Polnische Innovationstag das Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und Innovation kontinuierlich auszubauen. Die Veranstaltung fördert den Austausch erfolgreicher Praxisbeispiele, unterstützt den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft und trägt dazu bei, gemeinsame Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
Dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław kommt dabei als Initiator und Impulsgeber eine zentrale Rolle zu. Durch die Schaffung von Plattformen für den Dialog sowie die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung leistet das Büro seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Der Sächsisch-Polnische Innovationstag hat sich in den vergangenen Jahren als eines der wichtigsten Formate der Innovationskooperation zwischen Sachsen und Polen etabliert und setzt wichtige Impulse für gemeinsame Projekte mit regionaler und europäischer Wirkung.