16. Polnisch-Sächsisches Wirtschaftsforum in Wrocław – Gemeinsam Innovationen für die Medizin der Zukunft gestalten
Unter dem Motto »Medizin der Zukunft« vereinte das 16. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus Sachsen und Niederschlesien.
Am 21. und 22. Oktober 2025 fand in Wrocław das 16. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum unter dem Leitthema »Medizin der Zukunft« statt. Die Veranstaltung, die vom Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław mitorganisiert wurde, bot erneut eine bedeutende Plattform für den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Sachsen und Niederschlesien. Seit vielen Jahren zählt das Forum zu den wichtigsten deutsch-polnischen Veranstaltungen zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und zur Vertiefung der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Regionen.
Als Mitorganisator leistet das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien. Durch die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung schafft das Büro seit Jahren den Rahmen für den Austausch von Wissen und Erfahrungen, die Entwicklung gemeinsamer Projekte sowie den Aufbau langfristiger Partnerschaften. Damit trägt es wesentlich dazu bei, den deutsch-polnischen Dialog zu stärken und neue Impulse für Innovationen und wirtschaftliche Kooperationen zu setzen.
Bereits am 21. Oktober hielt sich eine sächsische Delegation in Wrocław auf. Ihr gehörten unter anderem der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Dirk Panter, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Wrocław an. Im Rahmen des Programms besuchte die Delegation das Forschungszentrum Łukasiewicz – PORT und erhielt Einblicke in das wissenschaftliche Potenzial Niederschlesiens sowie in aktuelle Entwicklungen im Bereich der Life Sciences und der Medizintechnologien.
Den fachlichen Teil des Forums eröffnete am folgenden Tag der Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Paweł Gancarz, gemeinsam mit Staatsminister Dirk Panter. Anschließend stellte Prof. Jan Kocoń von der Technischen Universität Wrocław aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie deren Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin vor.
Im weiteren Verlauf diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis – darunter Dr. Kamila Ludwikowska, Marcin Kwiatkowski, Dmytro Shestachuk, Dr. Eveline Prochaska und Prof. Dr. Thomas Neumuth – über innovative Technologien im Gesundheitswesen sowie über Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien. Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung konkreter Forschungs- und Technologieprojekte aus beiden Regionen sowie zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.
Das Wirtschaftsforum hat erneut verdeutlicht, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien eine wesentliche Grundlage für Innovationen und nachhaltige Entwicklung bildet. Insbesondere in Zukunftsfeldern wie der Medizin, der Künstlichen Intelligenz und den Gesundheitswissenschaften eröffnet der grenzüberschreitende Austausch neue Perspektiven für Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Institutionen.
Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław versteht sich dabei als aktiver Impulsgeber und verlässlicher Partner der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Mit der Mitorganisation des Polnisch-Sächsischen Wirtschaftsforums sowie zahlreichen weiteren Initiativen fördert das Büro den Wissenstransfer, den Aufbau tragfähiger Netzwerke und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Auf diese Weise leistet es einen nachhaltigen Beitrag zur Vertiefung der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und institutionellen Beziehungen zwischen Sachsen und Niederschlesien.