Neujahrskonzert des sächsischen Verbindungsbüros in Breslau
Das traditionelle Neujahrskonzert des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau bescherte seinen Gästen am 21. Januar einen unvergesslichen Abend in der Karol-Lipiński-Musikakademie.
Die feierliche Eröffnung erfolgte durch die Leiterin des Büros, Anna Leniart, Grußworte hielten Ministerpräsident Michael Kretschmer, der deutsche Botschafter in Polen, Miguel Berger sowie der Vize-Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien Jarosław Rabczenko.
Im Konzert traten Solistinnen und Solisten des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden auf. Ihre Auftritte begeisterten das Publikum und harmonierten perfekt mit dem Spiel des Kammerorchesters der Musikakademie sowie des Kammerorchesters der Staatlichen Musikschule Ryszard Bukowski und deren Rhythmik-Ensemble. Auf dem Programm standen unter anderem Werke von Mozart, Strauss, Bizet, Puccini und weiteren Meistern der Oper und Operette sowie beliebte Neujahrsmelodien.
Dieser Abend war mehr als ein Neujahrskonzert: »Es war ein Treffen von Menschen, die seit Jahren die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Sachsen und Niederschlesien aktiv gestalten. Es war das Ergebnis einer echten Partnerschaft, getragen von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und engagierten Bürgerinnen und Bürgern«, sagte der Ministerpräsident Michale Kretschmer.
Die Gespräche im Anschluss des Neujahrskonzertes zeigten auch, dass Kultur und Musik in diesem Freundschaftsprozess zwischen Sachsen und Niederschlesien gegenseitiges Verständnis fördern, den Dialog stärken und echte Partnerschaften auf Respekt, Empathie und gemeinsamen Werten begründen.
Vor dem Konzert führte der Ministerpräsident im Sächsischen Verbindungsbüro Gespräche mit dem niederschlesischen Vize-Marschall, Wojciech Bochnak sowie der niederschlesischen Woiwodin, Anna Żabska. Dabei ging es u.a. um die Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz, in Wissenschaft und Forschung sowie beim Strukturwandel im Dreiländerraum. Am Folgetag fand in Breslau die jährliche Sitzung der sächsisch-niederschlesischen Arbeitsgruppe statt. Hier trafen sich Vertreter fast aller Ressorts mit ihren Kollegen aus dem Marschall- und Woiwodschaftsamt, um konkrete Projekte für die regionale Zusammenarbeit in diesem Jahr festzulegen. Sachsen und Niederschlesien pflegen seit 1999 eine Regionalpartnerschaft.