Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen begleitet den deutsch-polnischen Fachaustausch zum Thema Vaterschaft
Mit seiner Partnerschaft im Forschungsprojekt 3GEN setzte das Verbindungsbüro ein Zeichen für die deutsch-polnische Wissenschaftskooperation und den Wissenstransfer.
Vom 28. bis 30. April 2026 fand in Wrocław eine wissenschaftliche Tagung im Rahmen des deutsch-polnischen Forschungsprojekts »Vergleich von drei Generationen von Vätern in Polen und Deutschland. Kontinuität und Wandel von Vaterschaftspraktiken« (3GEN) statt. Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław war Partner der Veranstaltung und unterstützte deren Durchführung sowie den deutsch-polnischen wissenschaftlichen Austausch.
Mit seiner Beteiligung setzte das Verbindungsbüro sein langjähriges Engagement für die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen in Sachsen und Polen fort. Durch die Förderung des Wissenstransfers und gemeinsamer Initiativen bot das Büro erneut eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Vertiefung der grenzüberschreitenden Kooperation im Bereich der Sozialwissenschaften.
Im Rahmen der Tagung wirkte das Verbindungsbüro an der Gestaltung des Programms des deutsch-polnischen Fachaustauschs zu zeitgemäßen Vaterschaftsmodellen und zum Wandel elterlicher Rollen mit. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und Polen sowie deren Auswirkungen auf das Familienleben, die Beziehungen zwischen den Generationen und das Verständnis der Vaterrolle. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen aus beiden Ländern die Möglichkeit, aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Das Forschungsprojekt 3GEN wird gemeinsam vom Deutschen Jugendinstitut und der Universität Wrocław durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Kontinuitäten und Veränderungen in den Vorstellungen und Praktiken von Vaterschaft in Deutschland und Polen unter Berücksichtigung der kulturellen, historischen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen beider Länder zu untersuchen. Grundlage der Forschung bildet ein generationenübergreifender und interkultureller Vergleich von drei Generationen von Vätern sowie die Analyse der Weitergabe von Normen, Werten und Handlungsmustern im Zusammenhang mit Vaterschaft.
Die Tagung in Wrocław bot Gelegenheit, die bisherigen Forschungsergebnisse auszuwerten, den Stand der geplanten wissenschaftlichen Publikationen zu erörtern und weitere Perspektiven der deutsch-polnischen Forschungszusammenarbeit zu entwickeln. Zugleich unterstrich die Veranstaltung die Bedeutung des wissenschaftlichen Austauschs für das Verständnis gesellschaftlicher Veränderungen und die Entwicklung gemeinsamer Forschungsansätze.
Mit seiner Partnerschaft im Projekt 3GEN unterstrich das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław erneut seine Rolle als aktiver Impulsgeber der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Durch die Förderung des Austauschs zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen in Sachsen und Polen leistet das Büro einen wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer, zur Vernetzung von Forschungspartnern und zur nachhaltigen Stärkung der deutsch-polnischen Wissenschaftskooperation.