37. Schlesisches Musikfest unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen
Das 37. Schlesische Musikfest brachte Musik, Geschichte und deutsch-polnische Begegnungen an historischen Orten beiderseits der Grenze zusammen.
Vom 14. bis 17. Mai 2026 fand das 37. Schlesische Musikfest an historischen Spielstätten in Breslau, Jauer, Zgorzelec und Görlitz statt. Das traditionsreiche Festival, dessen Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, verbindet das gemeinsame musikalische Erbe Schlesiens mit der heutigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen.
Die diesjährige Ausgabe stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, und war zugleich Teil der Veranstaltungen zum 35-jährigen Jubiläum des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Damit setzte das Festival ein Zeichen für die Bedeutung der Kultur als Grundlage für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis zwischen den beiden Ländern. Den feierlichen Abschluss bildete das Konzert am 17. Mai 2026 in der Görlitzer Synagoge. Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnete den Abend mit einem Grußwort und würdigte die besondere Rolle der Musik als verbindendes Element zwischen Menschen, Regionen und Nationen.
Im Anschluss richteten Jarosław Rabczenko, Vizemarschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Markus Bauer von der Erika-Simon-Stiftung sowie die künstlerische Leiterin des 37. Schlesischen Musikfestes, Agnieszka Ostapowicz, Grußworte an die Gäste. Dabei wurde die gemeinsame Verantwortung für die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie der Wert der deutsch-polnischen Partnerschaft im kulturellen Bereich hervorgehoben. Zu den Gästen des Abschlusskonzerts gehörten unter anderem der Bürgermeister von Zgorzelec, Rafał Gronicz, sowie der Oberbürgermeister von Görlitz, Octavian Ursu.
Die 37. Ausgabe des Festivals zeigte erneut, wie Kultur Grenzen überwinden und dauerhafte Beziehungen zwischen Regionen schaffen kann. Die Konzerte an verschiedenen Orten beiderseits der deutsch-polnischen Grenze boten Raum für Begegnung, künstlerischen Austausch und die gemeinsame Pflege einer vielfältigen musikalischen Tradition.
Für den Freistaat Sachsen sind Veranstaltungen dieser Art ein wichtiger Bestandteil der regionalen Zusammenarbeit mit Polen. Sie stärken die partnerschaftlichen Beziehungen zu Niederschlesien und leisten einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Verständigung sowie zur europäischen Zusammenarbeit im Grenzraum.